Rassismusprävention für eine nachhaltige Schulkultur
Kollektives Engagement, Aufbereitung und Vermittlung von Wissen
Kurzbeschrieb
Das Beispiel der Schule Wylergut zeigt, dass eine Schulgemeinschaft dank des kollektiven Engagements aller Beteiligten konkret gegen Rassismus vorgehen kann.
Eine Diversity-Beauftragte (hier «Schlüsselperson» genannt) gibt innerhalb der Schule ihr spezialisiertes Wissen zur Rassismusprävention im Kollegium weiter. Mit der gezielten Aufbereitung für die Praxis stellt sie sicher, dass Lehrpersonen ihre Kompetenzen weiterentwickeln. Bei konkreten Vorfällen von Rassismus an der Schule spielt die Schulsozialarbeit eine zentrale Rolle bei Intervention und Beratung. Die Schule ist auch mit anderen Schulen und schulexternen Partnerinnen und Partnern im Austausch und Schülerinnen und Schüler werden in altersgerechte Aktivitäten einbezogen. Die Schulleitung schafft gemeinsam mit der Diversitätsverantwortlichen ein entsprechendes Umfeld, das die Reflexion, Partizipation und die nachhaltige Verankerung einer rassismuskritischen Schulkultur fördert.
Die Schulakteurinnen und -akteure gestalten auf diese Weise gemeinsam eine inklusive, respektvolle und nachhaltige Schule.
Disclaimer: Aufgrund institutioneller Vorgaben können die vorliegenden Inhalte von der Haltung der interviewten Personen abweichen, die im Interview auf die gleichwertige sprachliche Abbildung von allen Menschen, unabhängig von biologischem Geschlecht oder Geschlechtsidentität geachtet haben.
Bildungsziele
Auf institutioneller Ebene
- Stärkung der Fachkompetenzen und der Rolle der Schlüsselperson
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Eine Schlüsselperson für Rassismusfragen wird innerhalb der Schule entwickelt und ihre Position wird institutionalisiert. Die Schlüsselperson erwirbt relevante Fachkenntnisse und gibt diese weiter. Sie ermittelt die Bedürfnisse der Lehrpersonen und Schulakteur/innen, strukturiert und priorisiert Wissensinhalte und bereitet diese für die Praxis auf. Sie fungiert als kompetente Ansprechperson und Multiplikatorin innerhalb der Schule.
- Professionalisierung der Schulakteur/innen mit einem inklusiven und rassismuskritischen Ansatz
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Indem die Schlüsselperson ihnen gezielt Wissen vermittelt, erweitern die Schulakteur/innen und insbesondere Lehrpersonen ihren Wissensstand und erwerben Kompetenzen, um Rassismus zu erkennen und zu verhindern. Sie reflektieren ihre eigene Haltung und Handlung und stärken damit ihre individuelle und kollektive Verantwortung. Sie lernen, Rassismus in seinen zwischenmenschlichen und strukturellen Formen zu begreifen und sie verstehen diese kritische Auseinandersetzung als einen fortdauernden Prozess.
- Das Vorgehen gegen Rassismus institutionell verankern
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Die Schulleitung macht das Vorgehen gegen Rassismus zu einem expliziten Bestandteil der Vision und der institutionellen Werte der Schule. Sie klärt Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, fördert die Weiterbildung der Schulakteur/innen und schafft Räume für den Dialog.
- Vernetzung und institutionelle Offenheit
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Die Schule teilt ihre Erfahrungen mit anderen Schulen und schulexternen Partner/innen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht den Austausch bewährter Praxis, stärkt kollektive Lernprozesse und positioniert die Schule als Akteurin, die sich sowohl intern als auch in der gesellschaftlichen Debatte in der Rassismusprävention engagiert.
Auf Ebene der Schülerinnen und Schüler
- Ein respektvoller und rassismusfreier Umgang
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Eingebettet in die Entwicklung von BNE-Kompetenzen (insbesondere dem partizipativen Prozess und kritisch-reflexivem Umgang mit Werten und Normen) lernen die Schülerinnen und Schüler einen respektvollen und rassismusfreien Umgang miteinander.
Besondere Stärken
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Ganzheitliche Herangehensweise
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Die Schlüsselperson, die Schulleitung, die Lehrpersonen und weitere Schulakteur/innen arbeiten gemeinsam an der Sensibilisierung für das Thema Rassismus an der Schule. Diese Aufgabe wird als gesamtschulische Verantwortung wahrgenommen und auf mehreren Ebenen angegangen (vgl. Whole School Approach).
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Integrierter Transfer
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Die Wissensvermittlung, Reflexion und die Anregungen für Lehrpersonen sind in deren regulären Arbeitsalltag und Routinen eingebettet. So werden die Lehrpersonen dort abgeholt, wo sie stehen, und empfinden die Auseinandersetzung mit dem Thema nicht als zusätzliche Vorgabe oder Belastung.
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Einfache Integration des Themas Rassismus
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Das Thema Rassismus ist in das Schulleitbild integriert. Dieses setzt den gegenseitigen Respekt und ein förderliches Lernumfeld, in dem sich alle wohlfühlen können, an die erste Stelle. So wird die Auseinandersetzung mit Rassismus auf eine «gelassene» Art und Weise in die Schulkultur eingebettet, während das vorhandene Wissen und die Sensibilisierung der schulischen Akteur/innen gewährleisten, dass das Thema dauerhaft präsent bleibt.
Planung und Durchführung
- Ausgangspunkt und Ablauf des Projekts zur Rassismusprävention für eine nachhaltige Schulkultur
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Ursprung: Initiiert von der Lehrerin Michelle Thomi und unterstützt vom Schulleiter Jürg Lädrach wird die Stelle einer «Diversity-Beauftragten» geschaffen.
Dauer: April 2024 – Oktober 2026 (2,5 Jahre).- Phase 1 – Wissensaneignung, Wissensvermittlung und Sensibilisierung
- Weiterbildung und Schulung der Schlüsselperson,
- Schulung und Sensibilisierung der Lehrpersonen und weiteren Schulakteur/innen,
- Erkennen von Denkmustern, Stereotypen und verschiedenen Formen von Rassismus in der Schule und im Alltag.
- Phase 2 – Vertiefung und konkrete Massnahmen im Schulalltag
- Diskussion über die Entwicklung der Schulkultur und Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten
- Ausarbeitung von Handlungsansätzen zur Integration eines kritischen Umgangs mit Rassismus in die pädagogische Praxis, die Gestaltung von Lernumgebungen und didaktischen Materialien,
- Aufbau eines Bibliothekbestands und Liste mit Empfehlungen für geeignete Unterrichtsmaterialien.
- Phase 1 – Wissensaneignung, Wissensvermittlung und Sensibilisierung
- Orientierungsrahmen für das Projekt
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Für eine nachhaltige und umfassende Schulentwicklung ist es entscheidend, ein Thema mit Massnahmen auf mehreren Ebenen anzugehen. Als Orientierungsrahmen dient hier das «Blütenblattmodell» von Wals & Mathie (2022). Für jedes Element des Modells werden konkrete Massnahmen umgesetzt – mit dem Ziel, auf eine «rassismusfreie Schule» hinzuarbeiten (éducation21, 2025).
- Vision und BNE-Führung
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- Rassismusprävention in das Schulleitbild aufnehmen, wobei ein ausdrücklicher Bezug zu den Werten des gegenseitigen Respekts und der Bekämpfung von Mobbing und Gewalt in der Schule hergestellt wird.
- Eine inklusive Schulkultur definieren und bekräftigen, die auf der Rassismuskritik und der Beteiligung aller Akteur/innen der Bildungsgemeinschaft basiert.
- Massnahmen und Aktivitäten zu diesem Thema kontinuierlich und systematisch pflegen und in institutionelle Strukturen, Prozesse und Praktiken einbinden (Nachhaltigkeit).
- Eine Person benennen, die für übergeordnete Themen wie z.B. Diversität verantwortlich ist und darin eingebettet auch die Aktivitäten für eine rassismusfreie/-kritische Schulkultur koordiniert. Die Schulleitung regelmässig mobilisieren, um die Initiativen des Kollegiums zu unterstützen und zu würdigen.
- Lehrplan
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- Module zur Prävention von Rassismus und zur Vielfalt in bestehende Unterrichtsfächer integrieren.
- Interdisziplinäre Projekte z.B. zu Respekt, Empathie, Diversität, Migration, Menschenrechte oder gesellschaftliches Engagement und Teilhabe anbieten.
- Geeignete pädagogische Ressourcen (Bücher, Videos, Spiele, Erfahrungsberichte) nutzen, um Begriffe, Stereotypen und Formen rassistischer Diskriminierung zu veranschaulichen.
- Regelmässige Reflexionsaktivitäten durchführen, um Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrpersonen dazu anzuregen, ihre Haltungen und Verhaltensweisen zu analysieren.
- Lernprozesse und Lernumfeld
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- Schule und Schulumfeld partizipativ gestalten, um Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und Gewalt vorzubeugen.
- Inklusion und Teilhabe in den Mittelpunkt der pädagogischen Kriterien stellen.
- Pädagogische/didaktische Herangehensweisen und Methoden nutzen (beispielsweise «SEE-Learning»), um die sozialen, emotionalen und ethischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken, ihre Beteiligung und Verantwortung zu fördern und diese Lernerfahrungen mit den BNE-Kompetenzen zu verknüpfen. In den Zyklen 1 und 2 ermöglicht dies, Vielfalt wertzuschätzen, negative Urteile durch einen Perspektivenwechsel abzubauen und Empathie zu entwickeln.
- Pädagogische Konzepte (wie zum Beispiel dasjenige der «Neuen Autorität» von Haim Omer) beachten, welche ein sicheres Lernumfeld und Beziehungen fördern, die auf gegenseitigem Respekt, Zusammenarbeit und Gewaltfreiheit statt auf Bestrafung basieren.
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Institutionalisierte Praktiken zum Vorgehen gegen Rassismus in der Schule
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- Eine Position mit Themenverantwortlichkeit (Ansprechperson, hier Schlüsselperson) schaffen.
- Ein Zeitfenster (hier 20 Minuten) in regelmässigen Sitzungen im Gesamtkollegium etablieren, in dem die Schlüsselperson das Thema behandelt: theoretischer Beitrag, gemeinsame Reflexion und Diskussion aktueller Ereignisse oder erlebter Situationen, klären von Fragen.
- Die Rolle der Sozialarbeit und die Zusammenarbeit innerhalb der Schule bei Vorfällen von Rassismus klar definieren.
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Weiterbildung und Befähigung der Lehrpersonen und weiterer Schulakteur/innen
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- Ein aktueller und fundierter Wissensstand zum Thema sicherstellen, z.B. durch Verbindung zu den pädagogischen Hochschulen und ihren Modulen zum Thema «kritische Schule/Schulkultur» (vgl. PH St. Gallen, 2023).
- Theoretische Beiträge, pädagogische Ressourcen und Begleitung durch die Schlüsselperson anbieten und im Kollegium verbreiten.
- Die Lehrkräfte dazu befähigen (enabling), diese Elemente altersstufengerecht anzuwenden und in ihren Unterricht zu integrieren. Das Kollegium/die Schlüsselperson steht bei Bedarf unterstützend zur Seite.
- Lehrpersonen aktiv mitwirken lassen: Indem sie sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen und wiederum Tipps und Anregungen weitergeben, werden sie selbst zu Multiplikator/innen.
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Bildungsgemeinschaft
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- Austausch zwischen den Schulen fördern, um bewährte Praktiken, mit welchen gegen Rassismus vorgegangen werden kann, zu identifizieren, auszuprobieren und zu optimieren.
- Partnerschaften mit anderen Schulen und Fachpersonen, die in Klassen oder bei Veranstaltungen zum Thema beitragen können, aufbauen und pflegen.
Organisation
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Schulleitung: Beitrag zur Institutionalisierung
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Die Schulleitung anerkennt die Wichtigkeit des Themas Rassismus und der Rassismusprävention in der Schule und unternimmt entsprechende Anstrengungen, damit das Thema Eingang in eine nachhaltige Schulkultur findet. Dazu designiert sie eine Schlüssel- und themenverantwortliche Person und institutionalisiert diese Position dauerhaft. Sie fördert die Weiterbildung der Schulakteur/innen zum Thema und schafft Räume sowohl für den Austausch im Kollegium als auch für schulexterne Vernetzungen.
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Schlüsselperson: Aneignung, Aufbereitung und Vermittlung von Wissen
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Die Schlüsselperson (hier «Diversity-Beauftragte») koordiniert und setzt die Rassismusprävention in der Schule um. Sie gibt ihr Wissen weiter, passt Unterrichtsmaterialien an und begleitet die Lehrpersonen im Schulalltag. Die Schulsozialarbeit wird bei rassistischen Vorfällen eingeschaltet.
Hauptaufgaben:- Bündelung und Verbreitung von Wissen aus Schulungen, Netzwerken und beruflichem Austausch,
- Vorbereitung und Anpassung von Unterrichtsmaterialien, Aufbau eines entsprechenden Bibliotheksbestands und Literaturempfehlungen,
- Regelmässiges Einbringen von Inhalten in kurzen Modulen anlässlich von regulären Sitzungen des Gesamtkollegiums (Theorie, Reflexion, Aktuelles),
- Unterstützung der Lehrpersonen bei praktischen/didaktischen Fragen (Material, Formulierung, Unterrichtsideen),
- Einbezug kontextbezogener Themen, z. B. Umsetzung von religiösen Brauchtümern/Feierlichkeiten und deren sinnvollen Alternativen.
- Sozialarbeit: Intervention und Beratung
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Die Sozialarbeitenden kümmern sich um einzelne Vorfälle, anhaltende Konflikte und punktuelle Auseinandersetzungen: Gewalt, Mobbing und Belästigung werden nicht toleriert. Jeder Vorfall wird zunächst mit dem/der betroffenen Schüler/in besprochen. Je nach Schweregrad oder im Wiederholungsfall werden weitere Massnahmen ergriffen, an denen die Schulleitung, die Lehrerpersonen und die Erziehungsberechtigten beteiligt sind. Es kann ein «STOP-Gespräch» organisiert und der Vorfall in einer erweiterten Gruppe mit den direkten Beteiligten und Beobachtenden untersucht werden. Der Kontext und die zugrunde liegenden Ursachen, insbesondere rassistische Diskriminierung, werden ebenfalls analysiert und mit den involvierten Personen behandelt.
- Lehrpersonen: Wissen, Praxis und professionelle Haltung
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Lehrpersonen können das Thema im Rahmen ihrer üblichen Arbeitsbelastung ohne zusätzlichen Aufwand behandeln. Dabei können sie an ihr vorhandenes Wissen anknüpfen. Die Prioritäten der Wissensvermittlung werden entsprechend den identifizierten Anliegen der Lehrpersonen angepasst und den meist direkt aus dem Schul- und Unterrichtsalltag abgeleiteten Fragen und Unsicherheiten wird Rechnung getragen. Somit wird den Lehrpersonen der Bezug zur Praxis aufgezeigt und ihre Motivation zur Teilnahme geweckt.
- Partnerinnen und Partner: Unterstützung, Vernetzung, Austausch bewährter Praktiken
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- Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB (Eidgenössisches Departement des Innern EDI)
- Netzwerk rassismuskritischer Schulen der Fachstelle für Migrations- und Rassismusfragen der Stadt Bern
- Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Bern
- weitere Schulen der Region Bern
- Budget und Finanzierung
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Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) hat einen Zuschuss von CHF 18’ 000 für zweieinhalb Jahre (April 2024 bis Oktober 2026) bewilligt. Für eine Verlängerung muss ein neuer Antrag gestellt werden.
Pädagogische Methoden
- SEE-Learning, zur Stärkung der sozialen, emotionalen und ethischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler
- neue Autorität von Haim Omer, basierend auf gegenseitigem Respekt, Zusammenarbeit und Gewaltfreiheit
Beurteilung
Die Integration von rassismuskritischer Haltung und Handlung bei den Schulakteur/innen, insbesondere den Lehrpersonen, wird kontinuierlich bewertet.
Ab der Projekthalbzeit wurden alle Lehrpersonen in regelmässigen Abständen in anonymen Umfragen mittels eines Online-Formulars zu ihrer Einstellung, dem Lernprozess und ihren Bedürfnissen befragt. Die Ergebnisse zeigen ein gesteigertes Engagement in der Rassismusprävention.
Herausforderungen für den/die Befragte/n
- Institutionelle Verankerung
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Der Erfolg der Aktivitäten für die Vision der «rassismusfreien Schule» hängt vom Engagement der schulischen Akteur/innen, insbesondere aber auch von der Schulleitung ab. Aufgrund von Personalfluktuationen muss das Thema möglichst an die Schulstrukturen angebunden (institutionalisiert) werden, damit es nicht zu stark von einzelnen Personen abhängig ist.
- Belastung und Motivation der Lehrpersonen
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Die grosse Bandbreite der in der Schule zu behandelnden Themen kann Schulakteur/innen und Lehrpersonen überlasten. Es ist wichtig, zu zeigen, dass konkrete Massnahmen auch bereits mit geringem Aufwand umgesetzt werden können. Dazu trägt bei, dass eine mit den schulinternen Gegebenheiten vertraute, verantwortliche Person das thematische Wissen für das Kollegium gebrauchsfertig priorisiert, bündelt und aufbereitet.
- Unterstützung und Finanzierung
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Die verantwortliche Person muss über zeitliche und finanzielle Ressourcen verfügen und von der Schulleitung unterstützt werden. Damit einher geht auch eine gezielte Suche nach möglichen Finanzierungsquellen.
- Rassismus konkret angehen
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Rassismus wird oft im Verbund mit Vielfalt und Diversität angesprochen, was auch sinnvoll ist. Die Debatte über Diversität soll aber auch kritische Perspektiven beinhalten und über Ungleichheiten, Stereotypen und Wirkungen von rassistischer Diskriminierung konkret gesprochen werden.
Einfach umzusetzen ?
Rassismus in der Schule ist ein komplexes Thema, das auf mehreren Ebenen angegangen werden muss. Dies kann eine Herausforderung darstellen. Es gibt jedoch zahlreiche mögliche Massnahmen. Jede Schule kann also einen Ausgangspunkt finden, sei dieser noch so bescheiden.
Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, ist es ratsam, systematisch vorzugehen und einen Aktionsplan zu erstellen. Empfehlenswert ist, dass erst einmal mit dem Wissensaufbau begonnen und die Vernetzung und der Austausch mit anderen, bereits vorangeschrittenen, Akteur/innen gesucht wird.
Schulen können sich über die in ihrem Kanton verfügbaren Netzwerke und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.
éducation21 behandelt das Thema «rassismusfreie Schule» im Kontext mit der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, siehe dazu den Bericht.
Dokumente zum Download
Rassismusprävention als Teil einer nachhaltigen SchulkulturThemendossier «Rassismus erkennen»
Erklärung und Bericht der EDK